Blue for Quo wurde am 18. November 2016 nach einem Status Quo Konzert in der Nordseehalle in Emden gegründet. Stevie und Oleg, ehemaliger Bassist der Band, wollten den klassischen Rock’n’Roll Sound spielen, den sie zuvor Live erleben konnten. Schnell wurden erfahrene Musiker gesucht und die ersten Proben und Auftritte ließen nicht lange auf sich warten. Nach ein paar Besetzungswechseln hat sich nun eine feste Kombi ergeben die aus Stevie, Mr. T, Matt und Burns besteht. Die vier Musiker bewegen sich bereits seit gefühlten drei Jahrzehnten in der Bremer Musikszene, sind dem Publikum in der einen oder anderen Formation bestimmt schon über den Weg gelaufen, und können folglich auf eine Menge Live-Erfahrung zurückblicken.


Stevie – Guitars, Vocals

Bereits Ende der 70er entdeckt Stevie seine Begeisterung für Rockmusik, insbesondere für Status Quo. Er entschloss sich kurzerhand Gitarre zu lernen. Angefangen mit einer Konzertgitarre überzeugte er seine Eltern ihm eine elektrische Gitarre zu kaufen – das war der Beginn seiner langen Musikerkarriere. In den folgenden Jahren spielte er in verschiedenen Bands, unter anderem “Tetzlaff”, wo er Mr. T kennenlernte, “Just” und “Cruel”. Seit 2008 ist Stevie der Gitarrist und Sänger der Red Cat Rocker. Bei Blue for Quo ist er seit Anfang an dabei und hat die noch junge Bandgeschichte entscheidend mit geprägt.

Equipment:

Stevie spielt, wie für den echten Quo-Sound üblich, verschiedene Telecaster-Modelle. Die Teles, die unter anderem von Fender und G&L stammen, wurden über die Jahre auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst und wurden mit ein paar besonderen Modifikationen wie einer Wraparound-Bridge und outputstarken Tonabnehmern ergänzt.

Bei den Amps nutzt Stevie zwei verschiedene Modelle des deutschen Herstellers ENGL. Beide steuern ein 2x12er Cabinet an, wobei ein Verstärker für den Lead- und der zweite für den Rhythmussound genutzt wird. Statt einem Multieffekt nutzt er verschiedene Einzeleffekte die auf seinem Pedalboard verdrahtet sind und unter anderem den Chorus-Sound von “Whatever you want” entscheidend prägen.


Matt – Guitars

’97 in Bremen geboren entwickelte er schon früh ein starkes Interesse an der Musik – so nahm er mit 6 Jahren das erste mal eine Gitarre in die Hand. Der erste Gitarrenunterricht an der Kreis-Musikschule Diepholz ließ dann nicht lange auf sich warten.

Inspiriert durch bekannte Größen der Blues- und Rockmusik wie Eric Clapton und Brian May wechselte er von der Konzert- zur elektrischen Gitarre und spielte als Leadgitarrist in mehreren Projekten und Bands. Durch sein Interesse für den Irish Folk lernte er parallel Mandoline und Banjo zu spielen und entwickelte sich so in vielen verschiedenen Genres weiter. Nachdem er einige Zeit bei der Rockband „Ragmen and Rats“ spielte, wechselte er zu einer Rock, Pop & Oldie Band, mit der er in den letzten Jahren viele Auftritte im norddeutschen Raum hatte. Zu dieser Zeit spielte er mit dem Gedanken wieder zum puren, klassischen Rock zurückzukehren und so fing er 2019 bei Blue for Quo als Gitarrist an.

Equipment:

Matt spielt überwiegend E-Gitarren des deutschen Gitarrenbauers Rainer Buschmann (RBC Guitars) und des Engländers Mike Smith Guitars, der auch schon viele Instrumente für Status Quo gebaut hat. Live on Stage nutzt er bei Blue for Quo meist sein “workhorse”, welches mit zwei Häussel P90’s und einem Duesenberg Bigsby Tremolo bestückt ist. Aufgrund der Es-Stimmung verwendet er .10er Saiten, die bei geringerem Saitenzug ein angenehmes Spielgefühl bieten. Für Songs in Open-G Stimmung, wie zum Beispiel “Hold you Back”, spielt er eine Esquire im britischen Union Jack Design. Dazu kommen diverse Backup-Instrumente die im Falle eines Falles immer bereit stehen.

Verstärkt werden die Tele’s durch Marshall Silver Jubilee Amps und den dazugehörigen Silver Jubilee 2x12er Cabinets. Die wenigen Effekte, die für den Quo-Sound nötig sind, kommen aus einem BOSS ME-80. Als Wireless-System kommt ein Line6 XD-V75 zum Einsatz. Das Setup ist kompakt und bringt zugleich den typischen Quo-Sound in jede Location – egal welcher Größe.


T – Bass, Vocals

Wann immer sein älterer Bruder unterwegs war, schnappte sich T, der eigentlich Thomas heißt und seit Studentenzeiten nur T genannt wird, dessen Gitarre und lernte so erste Akkorde und Gospels. Mit dem Blues im Blut spielte er zunächst Akustikgitarre, wechselte aber schon früh zur Elektrischen, mit der er erste Erfahrungen in diversen Bands sammelte. Seine Stärke war der Rhytmus und so tauschte er seine Les Paul Custom gegen den Music Man Stingray Bass, den er noch heute spielt.

Als Bassist tourte er mit der Bremerhavener Band „Latest News“ durch Norddeutschland und schloss sich in seiner Studentenzeit diversen Bluesrock-Bands an. Er war jung und brauchte das Geld, so spielte er nebenbei auf Dorf- und Schützenfesten mit einer Tanzkapelle. Nach dieser Zeit folgten viele erfolgreiche Jahre als Leadsänger der Band „Cruel“, die sich in der Biker-Szene einen Namen gemacht hatte. Nach über 40 Jahren Bühnenerfahrung spielt er neben Blue for Quo noch bei der Delmenhorster Partyband „DeLive“.

Equipment:

T braucht nicht viel für einen klaren und druckvollen Bass-Sound. Sein alter Music Man Bass leistet ihm seit vielen Jahren treue Dienste – In Kombination mit dem Warwick-Amp und zusammen mit Burns Drumbeats wird die Rhytmusgruppe zum “laufenden Motor” bei Blue for Quo.


Burns – Drums

Nachdem er anfangs zuhause auf Kissen und Töpfen zu diversen Platten „trommelte“, bot sich Anfang der 80er Jahre die Möglichkeit auf einem echten Drumset in einer echten Band zu spielen. In dieser Zeit wurde Stephan, der in der Band Gitarre spielte, zu einem musikalischen Weggefährten von Bernd. Das Schlagzeug spielen hat Bernd seitdem nicht mehr losgelassen, wobei er selbst weniger Wert auf eine perfekte Technik als auf einen soliden Groove legt, der als solider Teil der Rhythmusgruppe zum Mitwippen einlädt. Im Laufe der Jahre spielte er in mehreren Projekten und Bands wie Tetzlaff und Marlow, wobei er immer dem Rock & Blues Rock treu blieb.

Equipment:

Da er nach eigener Aussage chronisch an GAS (Gear Acquisition Syndrom) leidet, wechselt das Equipment relativ häufig. Aktuell – und das kann sich Morgen schon ändern – spielt Bernd ein Mapex Meridian Maple Drumset (22“ Bassdrum, 12“ Tom + 16“ Floortom) mit einer 14×6,5“ Dixon Palisander Snare.

Bei den Becken setzt Bernd unter anderem auf die traditionelle türkische Schmiedekunst, er spielt eine Meinl 14“ Sand HiHat, ein 16“ Zildjian K Dark Crash, 17“ und 19“ Istanbul Traditional Dark Crashes, ein Zildjian 20 K Ride und ein Istanbul Agop Xist ION 16“ Crash. To be continued …